ThreeDee | Produktentwicklung

Projektart | Medizinische Bildung

Projektpartner | Universitätsklinikum Würzburg

Hardware | HTC Vive, Oculus Rift, Valve Index

Projektumfang

Konzept | 3D-Modellierung | Animation | Beleuchtung | Shading | Systeme


„Dieses Produkt ertüchtigt junge Ärzte schon vor ihrem ersten Einsatz in der Notaufnahme für die Realität und schließt damit eine Lücke im oft vernachlässigten Notfallmanagement. Empfehlenswert für Hochschulen und Krankenhäuser jeder Größe!“ – Prof. Dr. W. Schepp, Präsident der 73. Jahrestagung der DGVS (Viszeralmedizin 2018)

STEP.VR

Simulationsbasiertes Training medizinischer Notfälle für Ärzte in virtueller Realität.

Studierende der Medizin begegnen in ihrer Ausbildung verschiedenen Lehrmitteln und ‑methoden. Zum Teil kommt durchaus moderne Technologie zum Einsatz. Doch es gibt noch keine Lösung, die das Potenzial virtueller Schulungsmethoden in vollem Umfang ausschöpft. Unser Ziel besteht darin, eine Lösung zu entwickeln, die ganz auf digitale Schulungsinstrumente abgestimmt ist. Dazu verbinden wir Virtual Reality mit der Echtzeitsimulation internistischer Notfälle. STEP.VR heißt das Projekt: „Simulation-based Training of Medical Emergencies for Physicians using Virtual Reality“. In der Notaufnahme einer verblüffend lebensechten Krankenhausumgebung erwerben Studierende und junge Ärzte unabdingbare praktische Kenntnisse. Auch Kompetenzen zur Ersteinschätzung von Patienten und zur Arbeitsorganisation werden vermittelt.  

Ein Mentor beaufsichtigt das Geschehen und verfasst anschließend eine Beurteilung. So werden kritische Situationen in allen Aspekten durchleuchtet.  

Die angehenden Ärzte gewinnen an Sicherheit und sind in realen Notfällen weniger nervös. Zu STEP.VR gehören auch Evaluierung und Feedback auf der Grundlage offizieller Behandlungsrichtlinien.

In enger Zusammenarbeit mit Medizinern wird sichergestellt, dass die dargestellten Inhalte korrekt sind und die Benutzer mit der Software umgehen können (UX).

In der von ThreeDee entwickelten Engine PhysioLogics™ werden Erkrankungen nicht als festgelegte Abfolge von Ereignissen, sondern als pathophysiologisches Kontinuum dargestellt. Entsprechend wird auch die Wirkung verabreichter Medikamente oder Infusionen in Echtzeit berechnet und visualisiert. Das Gleiche gilt für klinische Parameter (z. B. die Atemfrequenz) oder Laborwerte.  

Auf der „Viszeralmedizin 2018“, dem größten deutschsprachigen Medizinkongress auf dem Gebiet der Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, stieß ein erster Prototyp von STEP.VR auf großes Interesse. Die medizinischen Fakultäten der Universitäten Würzburg, Ulm und Halle evaluieren die Leistungsfähigkeit von STEP.VR im Vergleich zu herkömmlichen Lehrmethoden.

Möchten auch Sie STEP.VR in einem Krankenhaus, einem Fachbereich oder einer Hochschule einsetzen? Möchten Sie sich an der Evaluierung der Software beteiligen oder die neue Lernumgebung kennenlernen? Dann sprechen Sie uns an, und vereinbaren Sie einen Termin für Ihren ersten virtuellen Patienten!

Vorteile.

Das bietet STEP.VR:

Immersive Lernerfahrung

Realistische Krankenhausumgebung mit medizinischen Geräten, Instrumenten und technischer Ausrüstung.


Adaptive Physiologie

Die von ThreeDee entwickelte Engine PhysioLogics™ simuliert einen realistischen Krankheitsverlauf in Echtzeit.


Lebensechte Interaktionen

Konfiguration einer sinnvollen Feedback-Schleife zu medizinischen Maßnahmen und physiologischen Folgen.


Professionelle Expertise

Das Programm wird in Zusammenarbeit mit medizinischen Experten und Lehrkräften aus Hochschulen und Krankenhäusern entwickelt. Es basiert auf offiziellen Richtlinien.


Kontinuierliche Verbesserung

Laufende Erweiterung um neue Krankheitsmuster, Diagnose- und Therapieoptionen sowie verbesserte Funktionen.


Leichter Einstieg

Eine schlüssige und intuitive Steuerung sorgt für reibungsloses Training. Keine Vorkenntnisse in VR erforderlich.


Unsere Partner.

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